Ubuntu Studio

Ubuntu Studio Überblick

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Ubuntu Studio ist die offizielle Distribution für Audio, Grafik, Animation und Video. Mit Ubuntu Studio 14.4 können bei der Installation verschiedene Metapakete angeklickt oder weggelassen werden. Wer nur Audio macht, klickt das entsprechende Metapaket an, und entlastet das System von anderem Zeugs. Von den Studiomachern ist das gut durchdacht. Danke schön!
metainstaller

Ubuntu Studio – nach der Installation

Ein Blick auf die Abteilung Audio Production von Ubuntu Studio 12.10. Das Menü Sound Generators hab ich mal aufgeklappt… Wer oben auf den blauen Pfeil bei Extra Audio Productions klickt, wird direkt mit dem Softwarecenter verbunden – und zwar praktischerweise gefiltert auf alle Audio-Apps.
Ubuntu Studio

Weiter unter im Hauptmenü seht ihr die Abteilung Media Playback für Abspielprogramme. Dort fehlt wohl noch das Programm Rhythmbox. Über das Softwarecenter ist es aber schnell nachinstalliert. Seite 13.4 neu dabei sind die Programme LMMS, und die Calf-Plugins.

Ubuntu Studio & XFCE

Der Desktop bestimmt das Look and Feel von Ubuntu. Ubuntu Studio hat sich von Unity gelöst, das in der Standarddistribution verwendet wird. Auch Gnome 3, das sich in letzter Zeit an Unity annähert, ist bei Ubuntu Studio durchgefallen. Stattdessen setzt man auf den klassischen Look von XFCE, und das macht auch Sinn. Die Anwender von Ubuntu Studio benutzen keine mobilen Geräte, sondern einen klassischen Schreibtisch, bzw. Studio-PC. Und da ist der XFCE-Desktop am übersichtlichstem, weil die Programme nach Kategorien wie Audio, Video und Grafik sortiert im Menü erscheinen. Das Stöbern in den Menüs macht sehr viel Spaß, der mit Unity leider verloren gegangen ist.

Ubuntu Studio Systemanforderungen

Damit die Programme von Ubuntu Studio komfortabel laufen, sollten 2 GB Arbeitsspeicher vorhanden sein. Es geht aber auch mit 1 GB. Drunter macht es keinen Spaß. Außerdem ist die Soundkarte ein Wackelkandidat. Es ist zwar schonmal gut, wenn die Soundkarte von Ubuntu erkannt wurde. Nur heißt das noch nicht, dass alle Funktionen in allen Programmen laufen. Die Soundkartenhersteller produzieren nach wie vor in erster Linie für Windows und Mac.

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6 Antworten zu “Ubuntu Studio

  1. Pingback: Ustu | Pearltrees

  2. Hallo,
    wie Du schon oben erwähnst ist die Soundkarte der Wackelkandidat.
    Unter UBUNTU STUDIO 13.10 lief alles andere glatt.
    Die Soundausgabe lässt sich aber nicht konfigurieren.
    Fehlermeldung:
    „JACK can only be configured with a loaded and stopped studio. Pleace create a new studio or load and stop an exiisting one.“
    So wie ich verstehe kann JACK nicht mit zwei Karten umgehen.
    In meinen PC ist Onboard HDA NVIDIA HDMI und eine M AUDIO Audiophile 24/96 verbaut.
    Unter Audacity kann ich die M AUDIO 24/96 zur Aufnahme ansprechen.
    Die Soundausgabe über den Kopfhörer von der Onboaed NVIDIA Karte bekomme ich nicht hin.

    Da ich kein Englisch lesen oder schreiben kann komme ich nicht weiter.
    Vielleicht hast Du eine Information wo ich mit der Suche beginnen kann.

    Danke für Deine Mühe und Deine sehr informative Seite.
    Schöne Grüße aus LE.
    crazy

  3. Hi Crazy,
    erstma danke fürs feedback der Seite. Ich arbeite mit Windows und cubase, und parallel dazu mit Ubuntu Studio und Ardour. Es gibt noch zu wenig Profiprogramme für Ubuntu, aber mal sehen, was die Zukunft bringt.

    Zu deinem Problem: Die M AUDIO Audiophile 24/96 ist ja eine PCI-Karte, und da könnt es mit dem Treiber Probleme geben. Onboardkarten und USB-Karten sind unter Ubuntu weniger problematisch, weil die Boardtreiber und USB-Trieber einspringen. Das ist natürlich bitter, wenn ausgerechnet die Edelkarte versagt. Also, so schwer es fällt, erstmal nur auf das Onboardsystem setzen, nur mal so als Ansatz..

    Grüße,
    Bernd

  4. Ich möchte gerne einen XP-PC durch Ubuntu Studio ablösen.
    Ziel ist es von einem Behringer XENYX Mischpult per USB-Audiointerface (Behringer UCA222) den MIX direkt mit einer Studio-Software auf Ubuntu Studio aufzunehmen. Bisher wurde das mit Cubase gemacht, dass aber auf Grund seiner Mächtigkeit einfach zu aufgeblasen ist.
    Welche Programme würdest Du mir empfehlen. Es soll lediglich das Signal aufgenommen werden und in MP3 umgewandelt werden.
    Ideal währe eine einfache Software, die so ähnlich wie „Garageband“ von Apple funktioniert.

    Grüße,
    Stevie

    • Hi Stevie,
      Cubase ist kein schlechtes Programm, aber zum Recording von Einzelspuren gar nicht nötig. Falls du nicht mehrspurig aufzeichnest…
      Ich sortier das mal:
      Steinberg: Cubase = Produktionstool, Wavelab = Aufnahme- und Masteringtool
      Ubuntu Studio: Ardour = Produktionstool, Audacity = Aufnahme- und Masteringtool
      Garageband kenne ich leider nicht.
      USB-Audiointerfaces machen unter Ubuntu weniger Sorgen als eingebaute Karten, weil die Trieberunterstützung durch die systemeigenen USB-Treiber greift, also probier das mal mit dem Behringer.
      Die Aufnahme machst du Audacity mit guter Qualität, also 44,1 Khz ganz normal, aber mit 32 bit Float bist du auf der sicheren Seite, um leisere Passagen nachher noch verlustarm anheben zu können.
      1. Gutes recording
      2. Kompressor drüber
      3. und jetzt mp3

  5. Hi admin,
    nach einem Besuch im Ubuntu-Studio Forum, habe ich alles zum Laufen bekommen. Ich denke aber das wir mit Audacity arbeiten werden, da wir wie gesagt ein Stereo-Signal aus dem Xenyx-Mixer bekommen, den wir einfach mit Audacity aufnehmen und zum MP3 exportieren. Aber das System ist jetzt wesentlich performanter als mit Windows und Cubase jemals war.
    Eine ganz klare Empfehlung für alle die eine echte Alternative suchen und umsteigen wollen und ein einfaches und gut zu bedienendes, weil speziell für diesen Zweck ausgerichtetes, System benötigen.

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