Google Play goes iOS

UbuntuHart ist der Streamingmarkt für Musiker, denn die Vergütungen sind nicht gerade üppig. Davon kann man sich kein Steinwaypiano kaufen. Aber auch die Anbieter  liefern sich heftige Gefechte, zum Beispiel Apple und Google.  Google prescht nun voran: Seit Herbst 2012 bietet Google Play Music ja schon die Möglichkeit, die eigene Musikbibliothek von bis zu 20.000 Songs auf den Google-Server zu laden und von dort auf PC und  Mobilgeräten anzuhören. Das Hörvergnügen wird zwar durch Werbung unterbrochen, aber dafür kostet es erstmal nichts. Apple verlangt mit iTunes Match für einen vergleichbaren  Musikservice für 24,99 Euro pro Jahr. Nicht viel, aber der Konsument greift gerne zum kostenlosen Streaming.

Google on iOS

Bisher waren die mobilen Applegeräte mit iOS, dem Betriebssystem für das iPhone, nicht für Google Play Music geöffnet. Das soll sich jetzt ändern. Aus der Gerüchteküche hört man, dass eine App für das Streaming von Google Play via iOS demnächst erhältlich sein wird.

Google vs. Gema

Allerdings hat da auch noch die GEMA ein Wörtchen mitzureden. Das Verhältnis zwischen GEMA und Google ist wegen Youtube (das zu Google gehört) ohnehin sehr angespannt. Von Gemakritikern wie der C3S wird zwar gerne auf andere Länder verwiesen, in denen sich die Verwertungsgesellschaften auch mit Google/Youtube geeinigt haben, doch die Deutschen schalten hier auf stur. Letzten Montag durfte ich einem Gemavertreter bei einer Podiumsdikussion lauschen. Er meinte, dass die Engländer über den Tisch gezogen wurden. Der Songschreiber Mark Kelly, der für die Band Marillion schreibt, hat angeblich nur 0,6 Pence für insgesamt nur 10 Millionen Streams erhalten.

No Access 4 All Access

Das sind keine guten Voraussetzungen für Googles Musikdienst All Access, das den Platzhirsch Spotify verdrängen soll. Obwohl in den meisten europäischen Ländern schon verfügbar, ist All Access in Deutschland noch im Verhandlungsstadium. Da geht es Google nicht anders wie Apples iTunes Radio.

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