Kopfhörer

Ubuntu NewsDie Welt schreit nach kabellosen Kopfhörern. Diesen Eindruck vermittelt jedenfalls die Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Vor gut einem halben Jahr wurden da die Ohrhörer The Dash des Münchner Herstellers Bragi finanziert, die ab Juli 2014 als Prototypen ausgeliefert werden. Wobei Ohrhörer stark untertrieben ist, denn da steckt ein ganzer ARM-Prozessor im Gehörgang! Ziel waren 260.000$, unterstützt wurde das Projekt mit über 3,3 Millionen.

Freunde, Fans und Follower

In Ear Kopfhörer

Jetzt sahnt ein ähnliches Projekt ab, der In-Ear-Kopfhörer Earin. Die schwedischen Hersteller dürfen sich über fast 400.000 eingegangene Pfund freuen. Bei einem Ziel von 179.000 und noch satten 35 Tagen Zeit für die Kampagne. Earin wirbt dabei mit einer guten Audioqualität und einem „Concha Wing“, damit die Ohrhörer stabil am Ohr bleiben – auch beim Sport. Der Trick ist das Einhaken am Ohrläppchen. Im Gegensatz dazu funktioniert The Dash mit drei Druckpunkten.

Akku-Laufzeit

Die Akku-Laufzeit beträgt bei Earin drei Stunden, kann aber durch eine mobile Ladekapsel, die nicht im Ohr getragen wird, auf sechs Stunden verlängert werden. Ähnlich sind die Laufzeiten bei The Dash angegeben.

Crowdfunding Zielgruppen

Bluetooth-Chip, Batterie und Mini-Antenne, alles sitzt im Ohrstöpsel. Ob das so bequem ist? Und neu ist es auch nicht. Drahtloses In-Ear-Monitoring verwenden zum Beispiel Musiker auf der Bühne. Vielleicht hat der Erfolg der kabellosen In-Ear-Technologie auch andere Gründe. Das Ding lässt sich bestimmt gut verwenden, um Antworten auf Prüfungsfragen akustisch durchzugeben. Der Klassenstreber gibt seine Mathearbeit nach 20 Minuten ab, und verlässt das Klassenzimmer. Dann beginnt die Durchsage der Lösungen. Wer nix gelernt hat, lässt sich die Haare lang wachsen und horcht ein bisschen mit. Oder ist Mädchen. Mal ehrlich, der gute alte Spickzettel ist „sowas von Neunziger“. 😉 Und nicht vergessen: Vorher den Conchawing rausmachen.

Crowdfunding Timing

Auf jeden Fall haben die Schweden ein Gespür für das richtige Timing. The Dash liefert im Juli die ersten Prototypen aus, und ab Oktober die Modelle für die Kickstarter -Backer. Viel länger hätten die Earin-Hersteller nicht warten dürfen. Mal sehen, wer das Rennen mach, und ob noch weitere Crowdfunding-Projekte auf den Zug aufspringen.

Kopfhörer zum Producing, Mixing, Mastering

Klar, wenn man nachts im Bedroom-Studio sitzt, dann macht der Kopfhörer Sinn. Fürs Producing ist das Ok, aber verboten ist er zum Mixing und Mastering. Erstens macht man sich damit die Ohren kaputt, und zweitens hört sich auf dem Kopfhörer oder Ohrhörer alles gut an. Zur Kontrolle auch mal den Kopfhörer aufsetzen, das ist erlaubt. Unterschiedliche Endgeräte geeben Aufschluss über die Qualität beim Mastering. Wenn es auf den Monitorboxen gut klingt, aber im Kopfhörer der Bass dröhnt, dann gehört der Bass eben abgesenkt.

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