Ubuntu Studio 14.4

Ubuntu StudioWas bringt das neue Ubuntu Studio 14.4? Erstmal ein Überblick zu den wichtigtsten Anwenderprogrammen. Das zur vollen DAW entwickelte Ardour glänzt nun in der Version 3.5 bei. Der entscheidende Sprung bei Ardour fand zwar von der Zweier- zur Dreierserie statt, aber auch Ardour 3.5.357 sollte man haben, denn die Mixerautomation wurde hier nochmal nachgebessert. Der Waveeditor Audacity liegt in Version 2.05 bei, was für Ubuntuuser aber wenig relevant ist, die Verbesserungen betreffen eher die Windows- und Macausgaben. In der Grafikabteilung zu finden sind der Bildbearbeiter GIMP 2.8, der unfangreiche 3D-Editor Blender 2.69 und das DTP-Programm Scribus 1.4.2. Keine ganz großen Neuerungen also. Das gilt auch für das Animationstool Synfig, das mit der Versionsnummer 064.1 darauf hinweist, dass noch viel zu erwarten ist. Die aktuelle Version 2.2.3 des experimentellen Videoeditors  LiVES, der Liebling der DJs und VJs, hat es leider nicht in das aktuelle Ubuntu Studio geschafft. Wer keine Videoexperimente vorhat, nimmt statt LiVES lieber Open Shot. Hier hat Ubuntu Studio die neueste Version 1.4.3 an Bord, allerdings ist die so neu gar nicht. Die Phase der großen Innovationen scheint bei OpenShot wieder vorbei zu sein.

Metapakete für Audio, Grafik…

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Mit Ubuntu Studio 14.4 wurde das Konzept der Metapakete eingeführt. Wer von 13.10 upgradet, wird davon nichts merken. Bei einer Neuinstallation bietet sich aber die Möglichkeit, aus verschiedenen Programmen auszuwählen.
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Ein Plugin des Installers bietet die Auswahl aus den Anwenderpaketen für Audio, Grafik, Photografie, Publishing und Video. Diese Aufsplittung von macht auch Sinn, gerade in einer Zeit der Inflation von Distributionen. Ubuntu Studio vereint alle Kreativen. Der Musiker arbeitet mit Ubuntu Studio Audio, der Grafiker mit Ubuntu Studio Grafik. Alles unter einem Dach gebündelt, aber doch individuell konfigurierbar. Danke schön an Ubuntu und das Ubuntu Studio Team. Es ist großartig, was hier für die Musikproduzenten geleistet wird!

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