Videoaufnahme

Ein paar Aufnahmetipps für das erste Musikvideo:

Kameraschwenks

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  • Mit Ellenbogen stabilisieren
  • Stativ nutzen
  • Den Blickwinkel ab und zu wechseln
  • Für sanfte Kameraschwenks auf eine hohe Bildwiederholrate (fps) achten, die aber mit dem Gesamtprojekt kompatibel sein muss. Das geht zum Beispiel mit der doppelten Bildwiederholrate.

Mehrere Kameras benutzen

Klar, beim Filmen von Musikclips legen sich die Sänger und Musiker besonders ins Zeug. Diese Szenen lassen sich aber nicht beliebig oft wiederholen und neu drehen, denn irgendwann sind die Leute genervt. Deswegen sollten möglichst viele Kameras am Set sein, und zeitgleich aus verschiedenen Perspektiven aufnehmen. Beim Videoschnitt werden dann die besten Kameraperspektiven ausgewählt. Außerdem bringen verschiedene Kameraperspektiven mehr Abwechslung in den Clip. Tipp: Bei der Verwendung unterschiedlichen Kameratypen auf die gleiche Kameraeinstellung achten, damit es beim Schneiden keine Probleme gibt.

Lichtverhältnisse in Räumen

Beim Musikvideodreh in Räumen: Je mehr Licht, desto besser. Im Filmstudio hat man dafür Lichtscheinwerfer. Notfalls nimmt man einen Scheinwerfer aus dem Baumarkt. Besondere Lichttechniken sind der Greenscreen und die Hohlkehle. Die Hohlkehle wird auch gerne in der Fotografie eingesetzt.

Lichtverhältnisse im Freien

Musicclip im Freien, das setzt Energie frei! Wenn Regisseure zum Außendreh in der Dämmerung fahren, haben sie aber Beleuchter dabei. Wichtig ist das für die Ausleuchtung der Gesichter, die man sonst auf dem Film nicht erkennen würde. Bei Tageslichtaufnahmen gilt die Devise „je heller desto besser“. Gegenlicht solte aber gemieden werden, es sei denn für Special FX.

Rauschen

Schlechte Lichtverhältnisse, ob bei Tageslicht oder Kunstlicht, verursachen Rauschen! Das Ergebnis sind Aunahmen mit schlechten Detailauflösungen. Rauschen verhindern kann neben der Ausleuchtung auch eine gute, lichtstarke Kamera, die bei schwachem Licht das Signal ohne Rauschen verstärkt. Minderwertige Kameras erhöhen die Helligkeit nämlich auf Kosten der Detailerkennung.

Stativ

Mit dem Camcorder kann man auch per Hand filmen, aber mit einer DSLR-Videokamera ist ein Stativ notwendig. Und auch einiges an Fachwissen über Blende, Shutter, Weißabgleich und Fokus.
Da der Bildstabilisator bei DSLR-Kameras oft im Objektiv sitzt, verzeiht die Kamera nichts. Verwackelte Aufnahmen passieren auch bei der Brennweitenveränderung direkt am Objektiv.
Daher gilt: Stativ verwenden! Ein Soll bei Camcordern, ein Muss bei DSLR.

Ein außergewöhnlich flexibles Stativ ist der Joby Gorillapod. Passt für den Dreh in Felsschluchten und im Hochgebirge 😉 Naja, oder im Wildpark. Wer kennt noch das Tocotronic-Video „Sie wollen uns erzählen?“.

Aufnahmeformate

Bei Camcordern stehen häufig diese Aufnahmeformate zur Verfügung:
1280×720
720×576 in Kinoformat 16:9
720×576 in Format 4:3

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