PAL vs. NTSC

  • PAL: Fernsehstandard in Europa (außer Frankreich)
  • NTSC: Fernsehstandard in Nordamerika. NTSC wird in Europa nicht verwendet.

Der Unterschied von PAL und NTSC

  • Seit der Einführung des analogen Farbfernsehens in Deutschland (1967) wird alles im PAL-Format gesendet. PAL heißt „Phase Alterning Line“. PAL hat eine Bildwiederholfrequenz (fps) von 25 Vollbildern pro Sekunde, oder 50 Halbbildern pro Sekunde. Innerhalb der PAL-Norm gibt es aber noch Unterschiede zu anderen europäischen Ländern.
  • In den USA und anderen außereuropäischen Länder wird das NTSC-Format verwendet. NTSC hat seinen Namen aus dem National Television Standard Comitee. NTSC Format: 30 fps (exakt 29.97) bzw. 60 Halbbilder (exakt 59,94 Hz).

Vor- und Nachteile von PAL und NTSC

PAL-Filme geben die Bilder nicht so scharf wieder wie NTSC. Aber dafür sind die Farben in PAL besser, und der gesamte Film wirkt realistischer.

Kinofilme in 24fps produziert

Kinofilme werden normalerweise in 24fps gedreht. Regisseur Peter Jackson hat für den „Hobbit“ auf eine Bildwiederholrate von 48fps gesetzt, was aber bei der Preview nicht allen gefallen hat.

Kinofilme Konvertierungen

Die meisten Kinofilme, auch in den USA, werden zwar mit 24fps gedreht, dann aber nach PAL bzw. NTSC konvertiert. Für PAL (25fps) muss dazu eine PAL-Beschleunigung durchgeführt werden, also eine schnellere Abspielgeschwindigkeit, die manchmal zu ruckelnden Szenen führt.

Musikvideos in NTSC

US-Musikvideos werden zumeist in der NTSC-Norm produziert, und dann für den europäischen Markt in PAL umgewandelt.

HD statt PAL und NTSC

PAL und NTSC sind analoge Formate. Wer selbst einen Film produziert, nimmt in der Regel nicht das PAL- oder NTSC-Format, sondern DV (Digital Video). Innerhalb DV gibt es nun den Standard HD (High Density), sprich Hohe Auflösung. Ein Vergleich:

  • PAL: 720 (horizontal) x 576 (vertikal) Pixel
  • Full HD: Bis zu 1920 (horizontal) x 1080 (vertikal) Pixel, wobei mehrere HD-Formate existieren, die sich in Auflösung und Berechnung unterscheiden

HD und Rechenleistung

HD hat circa 4x mehr Bixel als das normale DV. Um HD-Datenmengen bearbeiten zu können, ist ein leistungsstarker PC mit großem Arbeitsspeicher notwendig.

Format und Ausgabegerät
Bei der Produktion eines Videos sollte die Frage gestellt werden, auf welchem Ausgabegerät der Film laufen soll. Auf einem Röhrenfernseher, im Internet oder auf einem Kinoprojektor?
Für reine Youtube-Produktionen genügt eine relativ geringe Auflösung. Andererseits: Herunterrechnen kann man die Videoformate immer. Aber was einmal in niedriger Auflösung produziert wurde, lässt sich im Nachhinein nicht in Kinoqualität umwandeln.

Die eigene Videoaufnahme

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In welchem Format und in welcher Frequenz soll aber nun das eigene Video aufgenommen werden? 24, 25, 29.97, 30, 50 oder 60 fps? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab!

Mischen von Videoformaten
Vorüberlegungen sind geboten, wenn ein Projekt schon begonnen wurde, oder verschiedene Kameras und Videoprogramme im Einsatz sind. Am Ende muss das gesamte Videoprojekt auf eine einheitliche fps-Basis gestellt werden. Falls eine Kamera mit maximaler fps von 24 auf die neue GoPro Hero trifft (ab 25 fps), gibt es schon Probleme. Denn ruckelfreies kombinieren unterschiedlicher Formate geht nur ganzzahlig, zwischen 25 und 50fps, und zwischen 30 und 60fps.

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