Videokamera

Video für Youtube, Vimeo & Co.

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Für Youtube oder Vimeo braucht es keine Spitzenkamera. Eine Superqualität kann man auf den Videofenstern von Youtube und Vimeo sowieso nicht erwarten. Und die wenigsten User schalten auf Vollbild. Auf Tablets ist der Platz noch kleiner. Wer nur fürs Web produziert, braucht keine gute Kamera. Anders sieht es aus, wenn das Video für Web & TV oder Web & Kino produziert wird.

Camcorder Qualitätskriterien

  • Entscheidend für die Qualität eines Camcorders sind erstmal die Lichtempfindlichkeit und die Qualität des Bildprozessors. Dann folgen Zoom und Bildstabilisator. Für lange Zoomfahrten ist ein guter Zoomhebel notwendig.
  • Das Handling des Camcorders sollte möglichst einfach sein, von der Bedienung des Zooms bis zur Menüführung und dem Display. Das Display sollte auch bei Sonnenschein keine Probleme machen.
  • Über die Wichtigkeit des Audioausstattung kann man geteilter Meinung sein. Professionelle Filmer nehmen den Ton lieber mit einem externen Gerät auf, beim Musikvideo wird die Musik sowieo dazugemischt. Die Audiofunktionen einer Videokamera spielen für ein Musikvideo überhaupt keine Rolle.

Videokamera fürs Musikvideo

Alles eine Frage des Budgets für das Musikvideo. Hier ein paar halbwegs gängige und aktuelle Videokameras:

Unterwasserkamera

  • Für besondere Szenen, mit Haifischen oder so: Der Action-Camcorder GoPro Hero 3 filmt auch unter Wasser. Preis je nach Version von 250 bis 450. Die Auflösung lässt sich sogar bis zu 4K (4096 x 2160 Pixel) einstellen. Empfehlenswert ist das aber nicht, denn dann filmt die Hero3 Black Edition nur noch mit einer Frequenz von 12 fps. das Ergebnis sind scharfe Einzelbilder, die ruckelnd abgespielt werden.

Kameraeinstellungen

Nach dem Kamerakauf folgt die Kameraeinstellung. Hier kann man eine Menge falsch machen. Die Knöpfe PAL und NTSC haben eine magische Anzeihung – und dies zur Folge:

  • Eine GoPro, die auf PAL eingestellt wurde, kann Videos nur in einer Frequenz von 25 oder 50 fps aufnehmen.
  • Eine GoPro, die auf NTSC eingestellt wurde, kann Videos nur in einer Frequenz von 30 oder 60 fps aufnehmen.
  • Eine GoPro im 4k-Modus liefert eine Frequenz von 12fps

PAL- und NTSC- Einstellungen sind nur dann sinnvoll, wenn das Video für einen analogen Fernseher oder für eine PAL-DVD oder NTSC-DVD konzipiert ist. Beides ist aber nur noch selten der Fall. Hohe Auflösungen sind nur sinnvoll, wenn die Frequenz darunter nicht leidet.

Kameraeinstellungen – vor der Aufnahme

Zur Aufnahme ruhig die höchste Framerate der Kamera verwenden, also beispielsweise 60fps. Dann ist schonmal die beste Qualität gespeichert. Als Ausgabeformat dann aber 30fps wählen, damit der PC und das Schnittprogramm nicht zu sehr belastet werden. Für Slow Motion und sanfte Schwenks ist das 60 fps-Material immer noch vorhanden – und als ganzzahliges Vielfaches lassen sich 60 fps und 30 fps auch kombinieren.

Akku aufladen

Kleinere Akkus lassen sich über das USB-Kabel aufladen. Meistens leuchtet eine LED-Lampe während des Ladevorgangs. Wenn der Akku wieder aufgeladen ist, ändert sich die Farbe, oder die LED-Lampe blinkt. Tipp: Solche USB-Kabel immer mit Etiketten versehen, damit man sie im Fall des Falles parat hat.

Video auf den PC übertragen

Um das Video zum Schneiden und Nachbearbeiten auf den PC zu übertragen, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  • Übertragung mit USB-Kabel
  • Übertragung mit SD-Karte
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